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Behindertenausweis beantragen: Wo stehen Sie gerade?
Viele Menschen sagen Behindertenausweis. Der amtliche Begriff lautet Schwerbehindertenausweis. Wir helfen Ihnen, den richtigen Weg zu finden: vom ersten Antrag bis zu den Buchstaben im Ausweis, Ihren Rechten und einer möglichen Bitte um erneute Prüfung. Diese Bitte heißt Widerspruch.
Keine Anmeldung · keine gespeicherten Gesundheitsdaten · keine automatische Berechnung des Grades der Behinderung
Drei einfache Wege
Womit möchten Sie beginnen?
Sie müssen nicht alles der Reihe nach lesen. Wählen Sie den Schritt, den Sie gerade brauchen.
Ich möchte den Antrag verstehen
Was wird geprüft? Welcher Antrag ist richtig? Was passiert nach dem Absenden?
Antrag einfach erklärt 02Ich möchte meinen Antrag vorbereiten
Welche Angaben, Beispiele aus dem Alltag und Unterlagen sollte ich bereitlegen?
Ausfüllhilfe öffnen 03Ich suche meinen Antrag
Mit der Postleitzahl zum offiziellen Antragsweg des richtigen Bundeslandes.
Antrag und Stelle findenMeine aktuelle Situation
Oder wählen Sie direkt Ihren Weg.
Diese Wege führen zu den passenden Informationen für Ihren aktuellen Stand.
Ich stelle zum ersten Mal einen Antrag
Von der zuständigen Stelle bis zu den Unterlagen.
Diesen Weg öffnen 02Meine Situation hat sich verändert
Erneute Prüfung beantragen und vorher mögliche Folgen abwägen.
Diesen Weg öffnen 03Ich habe einen Bescheid erhalten
Entscheidung, Frist und Widerspruch sortieren.
Diesen Weg öffnen 04Ich suche Beratung oder rechtliche Hilfe
Die passende Unterstützung für meine Frage finden.
Diesen Weg öffnenHäufige Fragen
Was möchten Sie verstehen?
Die Themen sind jetzt in kurze, eigenständige Seiten gegliedert.
Was bedeutet der Grad der Behinderung?
Der Grad der Behinderung (GdB) reicht von 20 bis 100. Wir erklären, was die Zahl bedeutet.
Mehr erfahren AusweisWas bringt mir der Ausweis?
Rechte, Nachteilsausgleiche und was extra beantragt werden muss.
Mehr erfahren Buchstaben im AusweisWas bedeuten die Buchstaben?
Die Buchstaben im Ausweis heißen Merkzeichen. Wir erklären zum Beispiel G, aG und B.
Mehr erfahren MobilitätDarf ich auf einem Behindertenparkplatz parken?
Blauer und orangefarbener Parkausweis sind nicht dasselbe.
Mehr erfahren GeldWas bedeutet das steuerlich oder finanziell?
Pauschbeträge, mögliche Fahrtkosten und wichtige Grenzen.
Mehr erfahren FinanzamtWas trage ich in der Steuererklärung ein?
Pauschbeträge, Nachweise, Pflege und ELSTER Schritt für Schritt.
Mehr erfahren SozialrechtWelche Sozialleistungen sollte ich prüfen?
Arbeit, Rente, Pflege, Gesundheit, Teilhabe und Verfahrensrechte.
Mehr erfahren Arbeit und BerufWie schützt mich der Status im Arbeitsleben?
Gleichstellung, Kündigungsschutz, Arbeitsplatzanpassung, berufliche Reha und Hilfe bei Arbeitslosigkeit.
Mehr erfahren Besondere HerausforderungMeine Erkrankung ist selten oder psychisch – was ist wichtig?
Wie ärztliche Befunde, der Verlauf und Beispiele aus dem Alltag eine gute Entscheidung unterstützen.
Mehr erfahren TeilhabeWarum ist der Ausweis für Teilhabe wichtig?
Nicht die Vergünstigung steht im Mittelpunkt, sondern selbstbestimmt dazugehören.
Mehr erfahren Einfach erklärtWas heißt dieses Wort?
Ein Wörterbuch für die wichtigsten Begriffe im Verfahren.
Mehr erfahren GesamtüberblickWelche Rechte und Hilfen kann ich nutzen?
Buchstaben im Ausweis, Mobilität, Rundfunkbeitrag, Auto und weitere Hilfen.
Mehr erfahren FreizeitGibt es Ermäßigungen in der Freizeit?
Schwimmbad, Museum, Kino, Theater und Begleitperson.
Mehr erfahren EuropaWelcher Ausweis gilt im Ausland?
Deutscher Ausweis, EU-Parkausweis und die geplante europäische Karte.
Mehr erfahrenFrank Hennemann · aus eigener Erfahrung
Mein Weg dauerte zehn Jahre.
Mein GdB wurde im Lauf der Zeit mit 40, 60, 80 und schließlich 100 festgestellt. Dieser lange Weg lag nicht nur am Verfahren. Auch meine Gesundheit, meine private Lebenssituation und die Kraft für den jeweils nächsten Schritt spielten eine Rolle.
Ich musste erst annehmen, wie stark die Erkrankung mein Leben beeinflusst. Der Ausweis war kein Orden, den ich tragen wollte. Heute sehe ich ihn als amtlichen Nachweis, der mir helfen kann, berechtigte Hilfen und Nachteilsausgleiche zu nutzen.
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